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Die Bunker in Løkken und Umgebung

Versteckt in Dünen, Wäldern und Ferienhausgebieten erzählen die Bunker rund um Løkken von einem faszinierenden Kapitel der Geschichte. Entdeckt die Spuren des Atlantikwalls und erlebt, wie Zeit, Natur und das Meer diese beeindruckenden Zeugnisse der Vergangenheit geprägt haben.

Die Bunker in Løkken und Umgebung
Løkken, Nordjütland
Street Art und Skulpturen
Foto: Flying October© Løkken Tursitbureau

Im Dezember 1941 erging der deutsche Befehl zum Ausbau der europäischen Atlantikküste zum sogenannten Atlantikwall. Ziel war es, die Küste mit befestigten Stellungen, Bunkern und Geschützstellungen gegen eine mögliche alliierte Landung zu sichern. Der Ausbau erfolgte schrittweise und umfasste zahlreiche einzelne Stützpunkte und Küstenbatterien.

Die Bunker in Løkken und am Strand von Furreby

Während der deutschen Besatzung wurde Løkken zwischen 1942 und 1945 zu einem befestigten Infanteriestützpunkt ausgebaut. Die Anlage sollte vor allem die wichtigen Verkehrswege ins Landesinnere sichern. Mit dem Bau der Befestigung wurde im Februar 1942 begonnen. Ab 1943 entstanden zahlreiche massive Betonbunker; insgesamt wurden im Infanteriestützpunkt Løkken 29 permanente Bunker errichtet.

Nördlich von Løkken bei Furreby errichtete die deutsche Marine außerdem die Küstenbatterie Løkken-Nord. Die Arbeiten begannen im Januar 1943. Zunächst war die Batterie mit vier dänischen 12-cm-Küstengeschützen ausgestattet, die im Februar 1944 durch deutsche 12,7-cm-Schiffsgeschütze ersetzt wurden. Insgesamt entstanden hier 36 Betonbunker.

Seit 1945 hat die Nordsee an dieser Stelle bis zu 90 Meter Küste abgetragen. Dadurch sind zahlreiche Bunker die bis zu 20 Meter hohe Küstenböschung hinuntergerutscht und liegen heute offen am Strand. Einige der Bunker befinden sich inzwischen sogar im Meer.

Entdeckt die historischen Bunker in Wald, Dünen und Løkken auf dem neuen Løkken Bunkerpfad.

Die Bunker in Kettrup Bjerge

In Kettrup Bjerge zwischen Løkken und Blokhus errichtete die deutsche Marine ab September 1942 eine weitere Küstenbatterie. Bereits im Oktober waren die Geschütze einsatzbereit. Insgesamt wurden 21 permanente Bunker errichtet. 1943 wurde die Anlage um eine Radarstation zur Küstenüberwachung erweitert.

Heute ist das Gebiet dicht mit Ferienhäusern bebaut, sodass viele der Bunker nur schwer zu finden sind und teilweise auf Privatgrund liegen. Besonders markant sind die vier großen Geschützbunker sowie der Feuerleitbunker auf dem Höhenrücken. Von hier bietet sich bei gutem Wetter ein beeindruckender Blick über das Seegebiet, das die Batterie einst schützen sollte. Auch die Bunker der ehemaligen Radarstation sind noch erhalten.

Die Bunker in Nr. Lyngby

Etwas mehr als einen Kilometer südlich der heutigen Strandzufahrt bei Nr. Lyngby befand sich eine deutsche Radarstellung. Sie gehörte zur deutschen Luftwaffenverteidigung und diente der Überwachung des Luftraums über der Küste. Die Stellung war durch zahlreiche Bunker und ein Netz von Laufgräben geschützt.

Viele der Spuren dieser ehemaligen militärischen Anlage sind noch heute in der Landschaft zu erkennen. Durch die fortschreitende Küstenerosion sind einige der äußeren Bunker inzwischen bis an den Strand gerutscht.

Das Poster zu den deutschen Küstenbatterien in Dänemark

Für alle, die sich auch für die Geschichte der deutschen Küstenbatterien in Dänemark interessieren, haben wir im Løkken Turistbureau ein besonderes Poster erhältlich:

„Deutsche Küstenbatterien in Dänemark – 1945“

von Erik Hårberg60 × 100 cm

Das detailreiche Poster zeigt die deutschen Küstenbatterien in Dänemark und ist eine interessante Ergänzung für alle, die sich näher mit der Geschichte der deutschen Küstenbefestigungen und des Atlantikwalls beschäftigen.

Das Poster ist im Løkken Turistbureau erhältlich.

Weitere Informationen: https://kystfort.com/

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Kontaktinformationen

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Jyllandsgade 15

9480 Løkken

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Zuletzt aktualisiert von:VisitNordvestkysten, Løkkeninfo@visitnordvestkysten.dk

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