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Kunsthal Thy

Die Kunsthalle befindet sich in der 400 Quadratmeter großen Scheune von Dovergaard, dem vielleicht ältesten Bauernhof Dänemarks.

 

 

Der Ausstellungsraum konzentriert sich auf Skulptur, Video und Installation, die sich mit dem markanten Raum auseinandersetzen.
Kunsthal Thy wurde 2023 eröffnet und von dem bildenden Künstler Rasmus Søndergaard Johannsen initiiert, der zugleich künstlerischer Leiter ist. Im Jahr 2026 wird Kunsthal Thy von den unten genannten Stiftungen unterstützt.

Im Zusammenhang mit den einzelnen Ausstellungen werden gemeinsam mit Partnern Aktivitäten organisiert, um die Kunst zu vermitteln und sie für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen sowie für psychisch belastete Erwachsene zugänglich zu machen. Darüber hinaus wird eng mit lokalen Akteuren und Freiwilligen zusammengearbeitet, wobei großer Wert auf die Verankerung im lokalen Umfeld gelegt wird.

Die ausstellenden bildenden Künstler erhalten ein Honorar gemäß den empfohlenen Mindesthonoraren, die zwischen der Organisationen Danske Museer und dem Billedkunstnernes Forbund vereinbart wurden.

Öffnungszeiten
Freitag, Samstag und Sonntag
13:00–17:00



Danke an die Beitragenden zum Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm 2025 der Kunsthal Thys:
Statens Kunstfond Den Jyske Kunstfond, Spar Nord Fonden, Hoffmann og Husmans Fond, Augustinusfonden, 15. Juni Fonden, Sparekassen Thy Fonden, William Demant Fonden, Aage og Johanne Louis-Hansens Fond, Tømmerhandler Vilhelm Bangs Fond, Færch Fonden, Knud Højgaards Fond, Thisted Kommune, LAG Thy Mors og Lemvigh-Müller Fonden

Judith Hopf (DE)
29.03.2025 - 01.06.2025

Seit den 1990er Jahren hat Judith Hopf eine unverwechselbare künstlerische Sprache entwickelt, die Skulptur, Film, Zeichnung, Performance und Bühnenbild umfasst. In ihren Werken thematisiert Hopf soziale Einschreibungen und Machtstrukturen im politischen und privaten Bereich sowie die Auswirkungen sichtbarer und unsichtbarer Architekturen, Technologien und Objekte auf den menschlichen Körper und seine Bewegungen. Oft mit Bezügen zum Alltäglichen sowie zur modernistischen und postmodernistischen Ästhetik und unter Verwendung von Materialien wie Ziegel, Beton und Glas, hinterfragen ihre Werke gewohnte Sichtweisen, Darstellungen und Verhaltensweisen.

Judith Hopf (geb. 1969 in Karlsruhe, Deutschland), Hochschule für Bildende Künste, Bremen (1990–92), Hochschule der Künste, Berlin (1992–96), Meisterschülerin bei Prof. Katharina Sieverding. Seit 2008 ist sie Professorin für Bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Hopf lebt und arbeitet in Berlin.

 

Elif Saydam (CA/TR)
14.06.2025 - 03.08.2025

Mit einer erweiterten Malerpraxis verwendet die türkisch-kanadische Künstlerin Elif Saydam die Sprache der Ornamentik und Dekoration, um Bewertungssysteme und Betonungen neu zu arrangieren. Zu den jüngsten Solo- und Gruppenausstellungen gehören RAUS bei Franz Kaka (Toronto); Hospitality bei Audain, Simon Fraser University Galleries (Vancouver); A Crack We Sprout Through bei SANATORIUM (Istanbul); it's not you it's me bei Sentiment (Zürich); Stealth bei Galerie Rüdiger Schöttle (München); Eviction Notice bei Oakville Galleries Gairloch Gardens (Ontario); Cleaning up the Neighborhood bei All Stars (Lausanne); Lose Enden bei Kunsthalle Bern (Bern); Frgiveness* bei Tanya Leighton (Berlin); und ...schläft sich durch beim Kunstverein Harburger Bahnhof (Hamburg).

Saydams erste Monografie TWO CENTS wurde 2022 mit Mousse Publishing (Italien) veröffentlicht, und sie arbeiten häufig an interdisziplinären textbasierten Projekten mit anderen Künstlern und Schriftstellern zusammen. Saydam lebt und arbeitet zwischen Berlin, Deutschland, und İzmir, Türkei.

 

Camilla Steinum (NO)
16.08.2025 – 12.10.2025

Camilla Steinums langjährige Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Objekten und lebenden Körpern ergibt sich aus ihrer Praxis als Bildhauerin sowie aus ihrem Engagement, Fragen wie diese zu untersuchen: Auf welche Weise orientieren wir Menschen uns in der Welt, formen sie, und wie formt die Welt uns? Wo beginnt das Innere und wo endet das Äußere? Wie beeinflussen die Bedeutungen, die wir Objekten zuschreiben, unsere räumliche Wahrnehmung und Bewegung?

Camilla Steinum erwarb 2012 einen Master in Bildender Kunst an der Kunsthochschule in Oslo sowie zuvor einen Bachelor in Bildender Kunst/Textil. 2015 war sie Resident an der künstlerisch geleiteten Schule „The Mountain School of Arts“ in Los Angeles, USA, und hat an Residencies wie JAI, Tabakalera, San Sebastián 2022, NKDale, Dale 2020, und Wiels, Brüssel 2020 teilgenommen. Ihre Arbeiten werden in Norwegen und international ausgestellt.

Ihre Einzelausstellungen umfassen Projection Props, Wiels, Project Room, Brüssel 2023, Farewell Information, Soy Capitán, Berlin 2021, zusammen und getrennt, Kunstverein Göttingen 2020, symptom, sympathy, Westfälischer Kunstverein, Münster 2020, Transaction, Goya Curtain, Tokio 2019, und Dubious Desire for Cleanliness, Rod Barton, London 2015.

Sie hat an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter Ausstellungen im KIT, Düsseldorf 2022, STATIONS, Berlin 2021, Hordaland Kunstsenter, Bergen 2019, Grenland Kunsthall, Porsgrunn 2018, CCA Andratx Kunsthalle, Mallorca 2018, und der 9. Norwegischen Skulpturbiennale, Oslo 2017.

www.camillasteinum.com

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