Dybe Kirche

Die Dorfkirche Dybe Kirke stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist reich an historischen Erinnerungen.

Die Tiefe Kirche wurde um das Jahr 1100 gebaut, wo sie eine Holzkirche an derselben Stelle ersetzte. Die Nordseite der Kirche sieht sehr schön aus - seit 900 Jahren fast unverändert - mit den originalen kleinen romanischen Fenstern und der Frauentür (heute ummauert).

Die Kirche besitzt schöne, gut erhaltene Fresken im Chor aus dem Jahr 1517, dem Jahr, in dem Luther seine Thesen in Wittenberg aufstellte. Die ältesten Teile sind vom Lemvig-Meister Esger Andersen bemalt. Sie wurden noch nie übermalt. Im Jahr 2003 wurde ein Glas-Klimaschutz installiert, um Feuchtigkeit und Temperatur zu optimieren.

Im Chorgewölbe befinden sich schöne Fresken aus der Reformationszeit und über dem Altar, der aus Granitquadern besteht, hängt ein spätgotisches Kruzifix.

An der Nordwand ein Epitaph zweier Priester vom Ende des 17. Jahrhunderts und an der Südwand eine Gedenktafel an die Propste Jørgen Weddel und Chr. Arent Brasch.

Der kleine helle Himmel der Kanzel trägt das Zeichen eines Brunnenhimmels.

Holzkirchen

Dass diese Steinkirchen aus dem 12. Jahrhundert ältere hölzerne Vorgänger hatten, ist seit langem bekannt, konkrete Zeugnisse sind jedoch selten.

So war es eine Sensation, als bei der Restaurierung der Dybe-Kirche 1936 ein hölzerner Fensterrahmen einer ehemaligen Stabkirche gefunden wurde. Das Holz im Rahmen ist auf 1080-1100 datiert.